KI-Bilder erstellen.
Mit einem klaren Briefing.
Ein Bild sollte deine Aussage unterstützen. Beschreibe zuerst Motiv, Einsatzort und Format – erst danach Farben und Stil. So erhältst du eine bessere Grundlage für Auswahl und Überarbeitung.

Auf dieser Seite
Was in ein brauchbares Bildbriefing gehört
Beginne mit dem Zweck: Soll das Bild einen Ablauf erklären, einen Artikel eröffnen oder eine Idee illustrieren? Ein dekoratives Motiv kann Atmosphäre schaffen. Eine Erklärgrafik muss vor allem lesbar und inhaltlich richtig sein. Für exakte Zahlen oder beschriftete Abläufe sind direkt aufgebaute Diagramme oft verlässlicher als ein komplett generiertes Bild.
- Motiv: Was soll klar erkennbar sein?
- Kontext: Wo wird das Bild eingesetzt und was steht daneben?
- Gestaltung: etwa ruhige Illustration, natürliches Foto oder einfache Infografik.
- Format: quer, hoch oder quadratisch; gegebenenfalls Platz für Überschriften.
- Grenzen: keine Logos, keine erfundenen Produktmerkmale oder keine Schrift im Bild.

Ein Prompt für ein eigenes Artikelmotiv
Illustration für einen Ratgeber
Erstelle eine ruhige redaktionelle Illustration für einen deutschsprachigen Ratgeber über [Thema]. Motiv: [konkrete Szene]. Aussage: [Was soll das Bild erklären?] Format: quer, 3:2. Stil: klare Formen, wenig Ablenkung. Farben: [eigene Markenfarben]. Halte den Hintergrund ruhig. Keine Logos, keine Schrift, keine realen Personen imitieren. Wichtig: [unverzichtbares Detail].
Fehlt ein Detail, ändere gezielt diesen Punkt. „Mehr Qualität“ ist weniger hilfreich als „Die Hand soll sichtbar auf dem Tisch liegen; Perspektive und Farben bleiben gleich“. Bei einer Überarbeitung prüfst du danach auch die Teile, die unverändert bleiben sollten.
Unser eigenes Beispiel: KI als Werkzeug

Für diese Illustration waren eine ruhige Arbeitssituation, nachvollziehbare Symbole und unsere Farben wichtig. Auf Schrift und Herstellerlogos im Bild wurde bewusst verzichtet. Überschriften und die erklärenden Inhalte stehen daneben als normaler Webtext. So bleiben sie auf kleinen Bildschirmen lesbar.
Die Erklärgrafiken auf dieser Website haben wir dagegen direkt als Vektorgrafiken aufgebaut und zusätzlich als komprimierte WebP-Dateien bereitgestellt. Ihre Kerninformationen stehen auch im Text. Das vermeidet, dass eine fehlerhafte Zahl oder winzige Beschriftung unbemerkt in einer Grafik steckt.
Vor der Veröffentlichung prüfen
- Sind Hände, Objekte, Spiegelungen und räumliche Beziehungen plausibel?
- Passen Motiv und Bildaussage zum tatsächlichen Inhalt?
- Könnte die Darstellung als echtes Foto, reales Ereignis oder Produktnachweis missverstanden werden?
- Sind erkennbare Personen, Marken oder hochgeladene Referenzen rechtlich geklärt?
- Erlaubt der genutzte Tarif die geplante Nutzung und bestehen weitere Kennzeichnungspflichten?
- Ist das Bild in der sichtbaren Größe ausreichend scharf und komprimiert?
Ein KI-Ursprung garantiert keine freie Verwendbarkeit. Anbieterbedingungen und Rechte Dritter sind getrennte Fragen. Bei Werbung mit realen Personen, Marken oder sensiblen Themen kann eine fachliche Prüfung nötig sein. Unser Tipp ist eine redaktionelle Vorsichtsregel, keine individuelle Rechtsberatung.
Bilder für die Website vorbereiten
Ein Bild muss selten mehrere Megabyte groß sein. Passe zuerst die Abmessungen an den sichtbaren Einsatz an und wähle dann eine sinnvolle Kompression. Für typische Artikelbilder ist WebP eine gute Ausgabeoption. Kontrolliere feine Beschriftungen und Kanten nach dem Export: Die kleinste Datei ist nicht automatisch die beste.
Verwende einen beschreibenden Dateinamen wie „ki-bilder-briefing.webp“ und einen Alttext, der die tatsächliche Information erklärt. Wiederhole das Keyword nicht künstlich. Bei einer Diagrammgrafik muss die wesentliche Aussage zusätzlich als Text zugänglich sein. Unsere mobilen Grafiken erhalten eine eigene Anordnung statt lediglich verkleinerter Beschriftung.
Fragen zu KI-Bildern
Welche Bild-KI sollte ich zuerst ausprobieren?
Wähle eine Anwendung, deren Bearbeitungsfunktionen und Bedingungen zu deinem Zweck passen. Adobe Firefly ist ein möglicher Kandidat; unser Vergleich ist keine vollständige Marktübersicht.
Sind KI-Bilder automatisch korrekt?
Nein. Auch schöne Motive können Details oder Zusammenhänge falsch darstellen. Eine Infografik braucht zusätzlich eine inhaltliche Kontrolle.
Wie kennzeichne ich ein illustratives KI-Motiv?
Erkläre transparent, dass es eine KI-generierte Illustration ist, besonders wenn sonst ein Eindruck eines realen Fotos entstehen könnte. Konkrete Pflichten hängen vom Einsatz ab.
Quellen & Einordnung
Quellenstand: 17. Oktober 2026. Anbieterfunktionen und Limits können sich ändern. Unsere Beispiele sind eigene Vorlagen, keine Herstellerzitate und keine dokumentierten Produkttests.